Als Ankertöne werden die Noten C, F und G bezeichnet. Sind diese drei sicher im Kopf deines Schülers verankert, kann er schneller einen gesuchten Ton finden. In diesem Artikel zeige ich dir einen spielerischen, gut nachvollziehbaren Weg um die ersten Ankertöne mit deinen Schülern im Grundschulalter zu lernen. Ein Download für ein Merkblatt findest du etwas weiter unten.
Klavierunterricht ganz individuell planen
Die Suche nach neuen Stücken für einen bestimmten Schüler kann viel Zeit beanspruchen. Du ziehst Notenhefte aus dem Regal und beginnst diese durchzuspielen. Du grübelst, welche Stücke deinem Schüler gefallen würden und ob das vom Schwierigkeitsgrad passt. Schnell sind zwei bis drei Stunden vergangen und du fühlst dich erschöpft. Die Ausbeute ist mager.
Wie kannst du den Klavierunterricht für deine Schüler individuell planen ohne so viel Zeit und Energie aufzuwenden? Oder wird es einfach mit wachsender Erfahrung leichter?
Es macht natürlich auch Freude zu spielen und Stücke wiederzuentdecken oder neue Hefte kennenzulernen. Das bleibt auch ein Teil unserer Aufgaben.
Doch oft passiert diese Literaturrecherche unter Zeitdruck. Und dann ist es anstrengend. Und aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass ich dann auch nicht immer die besten Entscheidungen getroffen und mich später darüber geärgert habe.
Neue Motivation für deine fortgeschrittenen Klavierschüler*innen
Wie viele Stücke spielen deine fortgeschrittenen Schüler*innen pro Schuljahr? Weißt du welche Stücke ihnen besonders gut gefallen haben? Oder was sie gerne mal spielen möchten? Ich finde dies sind drei wichtige Fragen, die regelmäßig im Unterricht auftauchen dürfen. Wie du dies gestalten kannst und was das mit der Motivation deiner Klavierschüler*innen zu tun hat, erfährst du in diesem Artikel. Der dazugehörige Download befindet sich am Ende.
Diese Idee hatte ich ungefähr vor 15 Jahren: Eine Liste, auf der alle gelernten Stücke des Schuljahres stehen. Ich dachte, wenn meine Schüler*innen ihre Fortschritte zusammengefasst überblicken, könnte sie das extra gut motivieren. „Schau mal, alle diese Stücke hast du in diesem Schuljahr schon gelernt.“
Ich fing an alle gelernten Stücke aufzulisten. Vermutlich hatte ich damals um die 30 Schüler*innen, ich war am Tippen und Tippen und es wollte kein Ende nehmen. Endlich fertig händigte ich meinen Schülern glücklich ihre Listen aus. Sie bedankten sich freundlich, hefteten die Liste ab und wir setzten unsere Stunde fort. Wow, die Arbeit hatte sich ja echt gelohnt! Was für ein Eigentor…
Mein Jahresrückblick 2022: Kleine Momente, die wie Sterne funkeln
2022. Wow – das war ein Jahr! In den letzten Tagen habe ich versucht mein Jahr zusammenzufassen und mich an viele Erlebnisse erinnert. Ich merke, dass ich wachsen durfte, dass es anstrengend, aber auch schön war. Wir hatten die Krätze und Corona. Ich habe einen Auffahrunfall verursacht und wurde im Zusammenhang angeklagt und verurteilt. (Keine Panik, meine Autoversicherung hatte Schuld, doch sie hat es auch geklärt.) All das ist im Rückblick nicht wichtig. Es sind die kleinen, glücklichen Momente als Familie, die wie Sterne funkeln. Willkommen zu meinem Jahresrückblick 2022.
Eine motivierende Literaturserie: Masterwork Classics
Es fühlt sich unglaublich gut an kleine und große Ziele zu erreichen. Daran hat mich neulich der Schwimmunterricht meiner Tochter erinnert. Zuerst hat sie den Pinguin gemacht, dann das Seepferdchen und nun übt sie für das Bronze-Abzeichen. In einigen Schulen wird vorher noch der Seeräuber gemacht.
Das sind drei Abzeichen bevor man in Deutschland als Schwimmer gilt. Wie schwierig wäre es mit der Motivation zum Schwimmen, wenn Bronze (oder der Freischwimmer) die erste Prüfung wäre?
Diese kleinen Zwischenziele machen stolz auf das bereits Erreichte und motivieren Schüler zum Dranbleiben.
Können wir das nicht irgendwie auf den Klavierunterricht übertragen? Ohne Prüfungen und Abzeichen?




