Das Aktionsthema im Klavierunterricht

Viele Ideen, doch keine Zeit zum Umsetzten? Wie schön wäre es, endlich einmal mit den Schüler*innen zu improvisieren, Intervalle zu besprechen, Akkorde und ihre Umkehrungen einzuführen, auswendig zu lernen… Es gibt so vieles, was wir tun könnten!

Trotzdem tun wir es oft nicht und hangeln wir uns lieber von einem Stück zum nächsten. Das macht Spaß und es benötigt meistens weniger Vorbereitungszeit.

Doch um unseren Schüler*innen ein gutes Handwerkszeug für ihre musikalische Zukunft mitgeben zu können, wäre das Grundwissen in Musiktheorie schon wichtig, oder?

Insgeheim wissen wir das. Doch es fehlt uns oft eine Idee, wie das aussehen kann.

Vor allem wenn man viele Schüler*innen hat, selbst regelmäßig musiziert und/ oder noch eine Familie hat. Unser Tag hat (leider) nur 24 Stunden.

Man bräuchte ein System – doch wo anfangen?

In diesem Artikel stelle ich dir einen Weg vor, mit dem du möglichst einfach mehr Theorie und Kreativität in deinen Unterricht bringen kannst. Es bedarf auch Zeit und Vorbereitung, keine Frage. Doch dieser Weg schafft eine Struktur auf die du immer wieder zurückgreifen kannst. Und damit sparst du Zeit und es entlastet dich!

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Wenn Schüler wenig üben

Wenn Schüler wenig Klavier üben

„Ich konnte nicht so viel üben, weil…“ ist ein Satz, den wir Klavierlehrer*innen nicht gern hören. Fleißige Schüler unterrichten ist einfach – aber wie verhalten wir uns am besten, wenn das Üben zu kurz kam? Oder dies regelmäßig zu wenig ist?

In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen teilen, wie ich schlecht übende Schüler*innen wieder auf Kurs bringe. Und auch darüber schreiben, was meiner Meinung nach völlig unproduktiv und auch verletzend sein kann.

Vorab möchte ich ganz klar sagen, dass Üben ein ganz wichtiger und notwendiger Teil für einen erfolgreichen Instrumentalunterricht ist. Lernen gelingt durch Wiederholung und dies ist ein Naturgesetz. So funktioniert das menschliche Gehirn.

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Aufregend – die Probestunde am Klavier

Kind mit Zöpfen am Klavier

Egal wie viele Probestunden ich in meinem Leben schon gegeben habe – es ist und bleibt ein aufregender Termin. Ich überlege dann, was es wohl für ein Kind und eine Familie sein wird. Ob sie sich für das Klavier (und mich) entscheiden werden und wie dann wohl unser gemeinsamer Weg aussehen wird. Kennst du das?

Jeder Schüler oder Schülerin ist eine neue Reise. Spannend!

Völlig klar hingegen ist das, was inhaltlich in der Probestunde passieren wird. Da ich dies genau weiß, kann ich mich dann ganz auf das Kind konzentrieren.

Aber das war nicht immer so und es kommt auch nicht von allein. Ich habe viel geplant, getestet und reflektiert, so dass ich nun genau weiß, was mir in dieser Situation wichtig ist.

In diesem Artikel erfährst du, welche Ziele die Probestunde hat, was ich für Aktivitäten mache, was ich nicht tue und wie du deine eigene perfekte Probestunde entwickeln kannst. Einiges ist auch auf Erwachsene übertragbar, doch besonders die Aktivitäten, die ich beschreibe, beziehen sich auf Probestunden mit Kindern etwa im Alter zwischen fünf und zehn Jahren.

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8 Ideen für die letzten Klavierstunden vor den Sommerferien

Was kann man schon Sinnvolles in den letzten Klavierstunden vor den Sommerferien tun? Ich frage mich das jedes Jahr und habe nun meine besten Tipps zusammengestellt. Picke dir doch etwas heraus was gerade zur Situation in der Stunde, aber auch zu deinem noch vorhandenen Energievorrat passt.

1. Etwas Theorie am aktuellen Stück besprechen oder wiederholen

Wie wäre es, wenn du deine Schüler alle Ankertöne suchen und anmalen lässt? Oder sie kreisen alle Intervalle ein, beziehungsweise verbinden alle in der Melodie. Anfänger*innen können Schritte und Sprünge suchen und markieren.

Ihr könntet einen oder mehrere Rhythmen aus einem aktuellen Stück herausschreiben und damit dann weiterarbeiten. Zum Beispiel eine kleine Fingerübung daraus entwickeln. Oder ihn als Grundlage für eine Improvisation verwenden. Wenn du rhythmisch arbeiten möchtest, könntet ihr pro Takt einen Notenwert verändern, bis das am Ende ein ganz anderer Rhythmus entstanden ist.

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Schwierige Stellen üben

schwierige Stellen am Klavier üben

Schwierige Stellen finden sich eigentlich in allen Klavierstücken, die wir unterrichten. Bei mir heißen sie oft auch Sternchenstellen. Das klingt einfach positiver. Mit Sicherheit weißt du auch, wie wichtig es ist, dass unsere Schüler*innen diese schwierigen Stellen gezielt und konzentriert lernen und wie du dies mit ihnen üben kannst.

Doch mir ist neulich bewusst geworden, dass ich meine Übe-Strategie für schwierige Stellen nicht so konsequent einsetzte, wie ich es eigentlich für richtig empfinde.

Denn so wirkungsvoll diese Strategie auch ist, sie braucht einiges an Zeit und auch an Konzentration. Und es gehört eine große Portion Überwindung dazu!

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